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Das Religionsmagazin berichtet über Hintergründe und aktuelle Ereignisse aus den Weltreligionen. Einen Schwerpunkt bildet neben der Berichterstattung aus Österreich die Situation in Afrika und Lateinamerika.
Eine höchst ungewöhnliche Seilbahn wird in Hongkong gebaut. Sie soll Touristen zu einer der größten Buddha-Statuen der Welt befördern. Angesichts der extremen klimatischen und geologischen Bedingungen stellt der Bau für die Monteure aus den Alpen eine echte Herausforderung dar. Hinzu kommt, dass die Seilbahn durch ein Landschaftsschutzgebiet führt und deshalb mit einer begrenzten Zahl von Stützmasten auskommen muss.
Autor:
Filme von R. Ulbrich und E. Witte
Kaiser Karl der Große galt im Mittelalter als das Ideal eines Herrschers. Entsprechend wurde er in Sagen und Legenden verklärt. Der fromme Mann sah sich selbst als ein Nachfahre der Könige des Alten Testaments und als Stellvertreter Gottes auf Erden. In Aachen, wo er 814 starb, liegen seine Gebeine. Über 1.100 Jahre ist es her, dass Karl der Große Aachen zum Mittelpunkt seines Reiches wählte. Auf den Ruinen einer römischen Therme ließ er hier seine Pfalzkapelle errichten. Dieser achtseitige Zentralbau mit seinem 16-seitigen Umgang bildet den Kern des heutigen Doms. Karl verdeutlichte mit der Kirche seinen Machtanspruch, Erbe des Römischen Reiches zu sein. Nach seinem Tod verlangte bald der Strom der Pilger nach mehr Raum. So wurde eine Kapelle nach der anderen dazu gefügt.
Im gebirgigen Dschungel Sri Lankas liegt "Kanda-uda-pas-rata", das "verborgene Königreich in den Bergen". Die Briten eroberten 1815 die Stadt und verkürzten den Namen zu "Kandy". Im Mittelpunkt der lebendigen Stadt befindet sich der Tempel des Zahns, in dem die wichtigste Reliquie des Buddhismus in Sri Lanka aufbewahrt wird: ein Zahn Buddhas, zugleich ein bedeutendes Symbol des Nationalstolzes.
Autor:
Andrea Kammhuber und Petra Wiegers
Ab Mitte Mai dreht sich für jeden zweiten Oberammergauer alles nur noch um die Passion, um das Spiel vom Leiden, Sterben und der Auferstehung von Jesus Christus. Eine halbe Million Gäste aus aller Welt werden zu den Passionsspielen erwartet. Spielleiter Christian Stückl will die Passion zu einem eindringlichen Erlebnis werden lassen. - Der Film zeigt den Passionsspielleiter bei der Arbeit.
Autor:
Anne-Sophie Birot
Vanessa lebt im Fischerdorf Estepona in Andalusien, wo sie sich zu Hause und glücklich fühlt. Auch wenn sie meistens alle Hände voll zu tun hat, um Familie und Beruf unter einen Hut zu bekommen, so gönnt sie sich immer wieder eine Auszeit, um Freundinnen zu treffen und über das Leben zu philosophieren. Oder um über die Zukunft und ihre Kinder nachzudenken. Eines weiß sie jedenfalls mit Sicherheit: Sie will glücklich sein und das Leben genießen.
Autor:
Ingolf Baur
Der japanische Mönch Hoshino Endo hat sich für die vielleicht verrückteste Art zu beten entschieden. Nacht für Nacht läuft er auf schmalen steilen Pfaden 30 Kilometer durch die Zedernwälder des Berges Hiei. Der 31-Jährige ist Marathonmönch, ein Gyogia, wie die Asketen des buddhistischen Enryaku-ji-Ordens genannt werden. In den nächsten drei Jahren will er seine Laufstrecke auf 84 Kilometer pro Nacht steigern. Nach sieben Jahren wird er auf eine Gesamtstrecke von mehr als 38.000 Kilometer kommen. Selbst wenn er mit seiner Leistung jeden Athleten in den Schatten stellt, Hoshino Endo läuft nicht aus sportlichen Ambitionen. Was ihn antreibt, ist die Suche nach Erleuchtung. Über sich hinauszuwachsen, seine eigenen Begierden abzulegen und irgendwann ganz für andere da sein zu können, das ist das Ziel seiner Strapaze. Umkehren kann Hoshino nicht mehr. Einmal begonnen, muss ein Gyogia den Weg bis zu Ende gehen. Ob Krankheit oder Verletzung, ob Taifune oder Schnee, Hoshino wird keinen Kilometer seiner Askese auslassen. Denn sonst bliebe ihm nur der Tod. Eine Waffe für den Suizid trägt er immer bei sich.
Eine höchst ungewöhnliche Seilbahn wird in Hongkong gebaut. Sie soll Touristen zu einer der größten Buddha-Statuen der Welt befördern. Angesichts der extremen klimatischen und geologischen Bedingungen stellt der Bau für die Monteure aus den Alpen eine echte Herausforderung dar. Hinzu kommt, dass die Seilbahn durch ein Landschaftsschutzgebiet führt und deshalb mit einer begrenzten Zahl von Stützmasten auskommen muss.
Autor:
Mechthild Rüther
Father Heribertus, Jesuit und Missionar, segnet und tauft Menschen, die bisher Buddhisten waren, auf einem schwimmenden Kirchenschiff auf dem Tonle Sap-See in Kambodscha.
Salzwiesen und Dünentäler sind besondere Biotope im Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer. Mit dem Insulaner Uwe Garrels können Gäste der Insel diese ganz besonderen Areale während einer geführten Kräuterwanderung kennen lernen. Obwohl die Geschmacksnerven auf eine harte Probe gestellt werden, ist es etwas ganz Besonderes, durch einen Teil des Weltnaturerbes zu gehen und dabei viel über die Kräuter der Salzwiesen auf Langeoog zu erfahren. Kulinarische Reise durch das Weserbergland Der Weserradweg gehört zu den abwechslungsreichsten in ganz Deutschland. Rund um Rinteln im Weserbergland sind die Touren besonders schön, schwärmt der Bürgermeister. Hier gibt es nicht so hohe Erhebungen wie im Harz, aber durchaus nennenswerte Höhen. Trotzdem ist eine Fahrradtour selbst für den Freizeitradler kein Problem. Die kulinarische Belohnung nach der Radtour gibt es im Hof-Café im Kloster Möllenbeck. Frische Luft, Bewegung und leckerer Kuchen - ein lockendes und verlockendes Freizeitangebot, das jährlich 150.000 Radtouristen in Anspruch nehmen.
Autor:
Mechthild Rüther
Father Heribertus, Jesuit und Missionar, segnet und tauft Menschen, die bisher Buddhisten waren, auf einem schwimmenden Kirchenschiff auf dem Tonle Sap-See in Kambodscha.
Salzwiesen und Dünentäler sind besondere Biotope im Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer. Mit dem Insulaner Uwe Garrels können Gäste der Insel diese ganz besonderen Areale während einer geführten Kräuterwanderung kennen lernen. Obwohl die Geschmacksnerven auf eine harte Probe gestellt werden, ist es etwas ganz Besonderes, durch einen Teil des Weltnaturerbes zu gehen und dabei viel über die Kräuter der Salzwiesen auf Langeoog zu erfahren. Kulinarische Reise durch das Weserbergland Der Weserradweg gehört zu den abwechslungsreichsten in ganz Deutschland. Rund um Rinteln im Weserbergland sind die Touren besonders schön, schwärmt der Bürgermeister. Hier gibt es nicht so hohe Erhebungen wie im Harz, aber durchaus nennenswerte Höhen. Trotzdem ist eine Fahrradtour selbst für den Freizeitradler kein Problem. Die kulinarische Belohnung nach der Radtour gibt es im Hof-Café im Kloster Möllenbeck. Frische Luft, Bewegung und leckerer Kuchen - ein lockendes und verlockendes Freizeitangebot, das jährlich 150.000 Radtouristen in Anspruch nehmen.
Autor:
Jochen Richter
Murat Coskun ist ein weltweit geschätzter, mit Preisen ausgezeichneter Percussionist, dessen Hauptinstrument die arabische Rahmentrommel ist. Seine Engagements führen ihn über Europa hinaus in die arabischen Länder und bis nach Zentralasien. Der Filmautor begleitet den Musiker, der mit seiner deutschen Familie in Freiburg lebt, nach Marrakesch, Istanbul und Konya bis in das Heimatdorf seiner Eltern im süd-türkischen Taurusgebirge. Es ist eine Reise in die Welt der sakralen islamischen Musik, in das Herz des Islam: den Sufismus. Eine Reise in die Welt der religiösen Ekstase, in die Welt der tanzenden Derwische. Das wichtigste Ziel aller sufistischen Pilger ist das Grab des berühmten islamischen Philosophen und Dichters Jalaluddin Rumi in Konya, der Hauptstadt der faszinierenden Karstkegel-Landschaft Kappadokiens mit ihren Höhlenstädten im Herzen der Türkei. Rumi erhob im 13. Jahrhundert Musik und Tanz und die dadurch erfahrbare Ekstase zum tiefsten Ausdruck der Liebe und Hingabe an Gott.
Salzwiesen und Dünentäler sind besondere Biotope im Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer. Mit dem Insulaner Uwe Garrels können Gäste der Insel diese ganz besonderen Areale während einer geführten Kräuterwanderung kennen lernen. Obwohl die Geschmacksnerven auf eine harte Probe gestellt werden, ist es etwas ganz Besonderes, durch einen Teil des Weltnaturerbes zu gehen und dabei viel über die Kräuter der Salzwiesen auf Langeoog zu erfahren. Kulinarische Reise durch das Weserbergland Der Weserradweg gehört zu den abwechslungsreichsten in ganz Deutschland. Rund um Rinteln im Weserbergland sind die Touren besonders schön, schwärmt der Bürgermeister. Hier gibt es nicht so hohe Erhebungen wie im Harz, aber durchaus nennenswerte Höhen. Trotzdem ist eine Fahrradtour selbst für den Freizeitradler kein Problem. Die kulinarische Belohnung nach der Radtour gibt es im Hof-Café im Kloster Möllenbeck. Frische Luft, Bewegung und leckerer Kuchen - ein lockendes und verlockendes Freizeitangebot, das jährlich 150.000 Radtouristen in Anspruch nehmen.
Autor:
Ines Possemeyer
Seit vier Jahren besucht die 18-jährige Guo Jia die einzige reine Mädchenschule für Kung-Fu in China: ein Internat für 70 Schülerinnen, einsam gelegen in einem zerklüfteten Tal des heiligen Songshan-Gebirges. Mit der Yongtai-Schule lebt eine lang vergessene Tradition wieder auf: Schon vor 1.500 Jahren haben an diesem Ort Frauen Kung-Fu gelernt, Nonnen des ersten buddhistischen Frauenklosters in China, dem die Schule heute angeschlossen ist. Schon als Kind träumte Guo Jia davon, Kung-Fu-Kämpferin zu werden - über Mauern und Dächer zu springen, ganz so wie ihre Heldinnen im Kino. "360° - Geo Reportage" zeigt, wie Guo Jias Traum jetzt in Erfüllung geht.
Autor:
Franz Deubzer
Marianne Müller ist mit zehn Geschwistern aufgewachsen in Schloss Elmau, das ihr Vater gebaut hat. Atemtherapeutin und Indienreisende und noch immer voller Neugier und Sehnsucht nach dem Geheimnis des Seins. Ihr Vater, der Seelsorger und Schriftsteller Johannes Müller, hatte es sich zur Aufgabe gemacht, das Los der Menschen zu wenden, wie er es nannte, sie die Kunst des Lassens und Sein-Lassens zu lehren, ohne Vor-Sorgen und Nach-Denken, gegen alle Gewohnheiten des kleinmenschlichen Ego. Mit vierzig Jahren verließ Marianne Müller das Heimatschloss, um das geistige Erbe des Vaters anzutreten und als Therapeutin "von Mensch zu Mensch zu wirken". Eines weiß sie ganz genau: Der Körper altert, die Seele aber bleibt jung und wird immer leichter. Darum braucht man auch vor dem Tod keine Angst zu haben, denn er gilt nur dem physischen Körper, den man abstreift wie die Schlange ihre Haut, um verwandelt und verjüngt in eine andere Dimension einzugehen. Ein halbes Jahr hat ein TV-Team Marianne Müller mit der Kamera begleitet: beim Skilanglauf in der Loipe, beim Tanz im Schloss, bei ihrer alljährlichen Reise nach Tiruvannamalai in Südindien, vor allem aber im Alltag.