Frohe Weihnachten

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Ich setze mich jetzt einmal zwischen alle Stühle.

Covid-19 ist sicher nicht harmlos. Es ist aber sicher auch nicht so gefährlich, wie von Regierung und vom Propaganda-Trommelfeuer (Die Corona-Lage et al.) der öffentlich rechtlichen verkündet und von userer Qualitäts™presse sekundiert.

Vergleich

Schauen wir uns im Vergleich die Zahlen in Japan an, einem Land, das vergleichbar, aber noch überalterter und dichter besiedelt ist. Wie passen die mit unseren zusammen?

Gar nicht.

Da frage ich mich:

  • Sind die deutschen Zahlen sind gelogen?
  • Sind die japanischen Zahlen sind gelogen?
  • Zählen die Länder unterschiedlich?
  • Sind deutsche Regierung und Verwaltung komplett unfähig?

Ich tippe auf eine Kombination von allem. Wenn ich in Deutschland von einer Leiter falle und dann positiv getestet werde (mit diesem unsäglichen Test), so zähle ich wohl als Covid-19-Opfer, während in J wohl alles, was ohnehin bald an Multiorganversagen oder Herzstillstand (aka Altersschwäche) gestorben wäre, nicht als Covid-19 gezählt wird.

Staatliche Maßnahmen

In DE leiden wir unter einem chaotischen Hin- und Her und Hüh und Hott, dürfen nicht mehr auf einer Parkbank ein Buch lesen, nicht zu zweit wandern gehen, müssen auch wenn weit und breit niemand zu sehen ist, eine Maulwindel tragen, und Kinder dürfen nicht mehr auf dem Spielplatz eine Wippe benutzen (trotz bauartbedingt vorgegebenem Abstand). Oder vielleicht doch, ändert sich ja täglich. Gleichzeit aber lassen wir dauerhaft unkontrolliert beliebig Menschen einreisen.

Derweil hat Japan die Grenzen geschlossen, und zwar in einer überaus brutalen Weise, als Ausländer auch mit Aufenthaltsstaus können Sie das Land (natürlich) verlassen, kommen aber nicht mehr zurück. Praktisch keine Ausnahmen, auch der Tod der Eltern nicht. Ja, wenn Sie einen Flächenbrand löschen wollen, sorgen Sie als erstes dafür, dass nicht immer wieder Funken von Außen hereinfliegen.

Gleichzeitig lässt J den Menschen im Landesinneren aber Luft zum Atmen: es gibt zwar Empfehlungen von Regierung und Verwaltung, auch strenge Empfehlungen, aber keine strafbewehrte Verbote. Das lässt Spielraum für Selbstverantwortung, jeder kann (und muss) für sich selbst entscheiden, welches Risiko einzugehen und auf was zu verzichten er bereit ist. Und offensichtlich funktioniert das.

Kosten

Denn bei allen Maßnahmen sollte man nicht nur den Gewinn durch die Maßnahme betrachten (selbst der wird bei uns nicht analysiert), sondern auch die Kosten, und zwar nicht nur in Euro, sondern auch in verlorener Lebenszeit und verlorener Lebensfreude. Wenn auch nur ein Leben gerettet werden kann™ ist keine sinnvolle Richtschnur. Bezieht man alle Kosten mit ein, ist der durch manche Maßnahmen verursachte Schaden sicher größer als der durch die Maßnahme verhinderte Schaden durch das Virus selbst.

Wer in einem Heim liegt und als einzigen Lichtblick im Leben die Besucher hat, dem ist egal, ob er durch eine Covid-Infektion ein paar Tage früher stirbt. Selbstverantwortung kann auch bedeuten, ein Risiko zu akzeptieren. Menschen zu einem einsamen Tod zu verurteilen ist ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit.

Obrigkeit und Qualitätsmedien dagegen missbrauchen das Wort Selbstverantwortung und verstehen darunter das kritiklose Akzeptieren aller Maßnahmen, egal ob offensichtlich sinnfrei oder offensichtlich verfassungswidrig. Was besonders absurd wird, wenn die Gesundheitsratschläge mir von Gestalten wie Peter Altmeier oder Karl Lauterbach aufgedrängt werden, die offensichtlich bereits mit der Erhaltung der eigenen Gesundheit überfordert sind. (Bei unseren Nachbarn sieht es nicht besser aus.)

Selbstverantwortung

Alle in unserer Großfamilie hatten sich Mitte Dezember in Selbstquarantäne begeben, dafür Vorräte gebunkert und Termine verschoben, was nicht einfach war, weil einige berufsbedingt sehr viel Kunden- oder Mitarbeiter-Kontakt haben. Ein Weihnachtsfest mit der ganzen Familie bei minimalem Risiko für die Großeltern war uns das wert.

Doch kurz vor Weihnachten machte die neue Coronaschutzverordnung all unsere Vorbereitungen zunichte. Ja ich weiß, wir hätten uns treffen können, da die Verordnung nur den öffentlichen Raum betrifft und im Privatraum lediglich die Abstandsregelung übrig bleibt, die nicht überprüfbar ist. Aber durch Framing Darf die Polizei Wohnungen überprüfen und Wenn die Nachbarn melden habt ihr, die Regierung, und ihr, die Qualitäts™medien soviel Verunsicherung erzeugt und die Großeltern verängstigt, dass diese lieber auf eine gemeinsame Weihnachtsfeier verzichtet haben.

Und dafür hasse ich euch. Ich hasse euch aus tiefstem Herzen.

Mögen euch alle Zähne ausfallen, juckender Hautausschlag heimsuchen und der Blitz beim Scheißen treffen.


Allen anderen dagegen wünsche ich Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch!