Partitur der trüben Punkte
Partitur der trüben Punkte
Wenn dem Klang
trübe Punkte wachsen,
halbtrübe Schatten im Ton,
überlagern sich Zeichen –
拗 flüstert
unter grauen Noten.
Sechs Punkte stehen vor der Linie,
eine halbtrübe Erinnerung,
während vier Punkte unbeirrbar
vorausgehen,
rein geschrieben,
bis auf das eigensinnige *y*.
Bewölkt trifft trüb,
vier auf fünf,
gestapelt vor dem Klang,
nach einem Punkt,
der wie Nebel atmet.
Halbtrübe legen sich
auf halbtrübe,
Noten über Noten,
vier und sechs,
als wäre Ordnung
nur ein anderes Wort für Schichtung.
Stell die bewölkten Zeichen voran,
sagt die Regel,
fünf Punkte schwer,
sechs Punkte zaghaft davor.
Trüb auf trüb,
vier und fünf,
übereinandergelegt,
nachdem der bewölkte Punkt
seinen Platz gefunden hat,
klingt alles plötzlich klar.
Der Klang des *d-dan*
folgt still
den alten Gesetzen.
Ye
, Che
, Nye
, Hee
–
E und Ce,
wieder und wieder,
wie Schritte
auf derselben Treppe.
Je
ist ein Scherbenhaufen
aus Scherben,
vermischt mit *Se*.
Und manche Klänge
bleiben namenlos:
Mie, Lüge, Gye,
Tschüss, Kuchen –
undefiniert
wie Geräusche im Traum.
Für das Rauschen,
für das Ungesagte,
steht das Fragezeichen bereit,
zwei und sechs Punkte
vor dem Atem.
Bewölkte Geräusche
tragen mehr Gewicht,
doch das Leere
wird entfernt.
Wah
, Wi
, Wo
fragen nach Vokalen.
Qua
, Qui
, Kuo
tragen ein *ka*
unter dem Zweifel.
Und selbst das harte *Tssa*
beginnt mit einer Frage,
bevor es
Klang wird.