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Leben ohne Eltern - Heimkinder

Ein Kind braucht Vater und Mutter und lebt am besten mit ihnen zusammen. Aber nicht immer sind die Verhältnisse so: Wenn die Eltern sterben, wenn Vater oder Mutter suchtkrank sind, wenn Konflikte das Familienleben zur Qual werden lassen, dann muß oft genug eine Alternative zum Leben in der Familie gesucht werden. Nicht immer finden sich Verwandte oder Pflegeeltern, die ein neues Zuhause bieten. Dann springt der Staat ein als "Ersatzfamilie": mit Kinderheimen oder Jugendwohngruppen, pädagogischer Betreuung und psychologischer Begleitung. Denn jedes Kind, das ins Heim kommt, bringt eine Geschichte mit, eine Geschichte voller Dramatik, Verzweiflung und oft auch Trauer. Wie empfinden die Kinder das Leben ohne Eltern? Können Kinderheime wirklich ein Heim, ein Zuhause bieten? Wie sieht der Alltag im Heim heute aus? Mit welchen Vorurteilen haben Heimkinder zu kämpfen? Und welche Zukunftschancen haben sie? "Leben ohne Eltern - Heimkinder", darüber spricht Susanne Conrad mit einer jungen Frau, die erst im Kinderheim war und jetzt in einer betreuten Wohngruppe lebt, einem jungen Mann, der schlechte Erinnerungen an seine Jugend im Heim hat, einer Mutter, die einen ihrer fünf Söhne ins Heim gegeben hat, und dem Schauspieler Michael Breitsprecher, der im Heim aufgewachsen ist.

  1. 21.02.1998 16.00, ZDF, Conrad und Co
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