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Transsexuell - Leben im falschen Körper

Jahr für Jahr lassen sich Männer und Frauen durch radikale Operationen ihrem Wunschgeschlecht angleichen. Sie sind transsexuell, also der festen Überzeugung, mit dem falschen Körper geboren zu sein. Der Leidensdruck der Betroffenen ist enorm. Schon im Kindesalter empfinden viele die Diskrepanz zwischen der eigenen Wahrnehmung und der äußerlichen Geschlechtszugehörigkeit. Viele Transsexuelle versuchen, ihre "Andersartigkeit" zu verdrängen. Sie stürzen sich in die Arbeit, gründen eine Familie und versuchen, den gesellschaftlichen Erwartungen hundertprozentig gerecht zu werden. Meist führen sie auch ein Doppelleben, schlüpfen nach Feierabend in die Rolle des Wunschgeschlechts und leben dort ihr wahres Ich aus. Irgendwann aber kommt der Zusammenbruch: Sie outen sich und unterziehen sich dem langwierigen Prozess einer Geschlechtsangleichung. Was bedeutet es, transsexuell zu sein? Wann wird den Betroffenen klar, dass sie im falschen Körper leben? Welche Erfahrungen machen die Angehörigen? Was erhoffen sich transsexuelle Menschen von der Geschlechtsangleichung? Und wie fühlen sie sich hinterher? "Transsexuell - Leben im falschen Körper" ist das Thema bei "Conrad und Co". Von ihren Erfahrungen berichten ein junger Mann, der vor kurzem noch eine Frau war, eine Mutter, deren Sohn sich als Frau fühlt, ein junger Mann, der immer wieder als Frau lebt, sich aber nicht operieren lassen will, und Michaela Lindner, die in ihrem früheren Leben Norbert war und nach ihrem Outing als Bürgermeister abgewählt wurde.

  1. 29.04.2000 16.00, ZDF, Conrad und Co
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