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Sklavinnen im Sexgeschäft - der internationale Frauenhandel

Jährlich werden mehr als eine Million Frauen aus Ländern Mittel- und Osteuropas, aus Teilen Asiens und aus Lateinamerika in wohlhabendere Länder geschleust und dort zur Prostitution, zur Ehe oder zu Schwerstarbeit gezwungen. Die international organisierten Schlepperbanden und ihre kriminellen Helfershelfer machen allein in Europa jährlich etwa 14 Milliarden Gewinn mit der sexuellen Ausbeutung und sklavenähnlichen Behandlung von Frauen und verdienen damit mehr als am Drogen- und Waffenhandel. Während auf Drogenhandel Strafen von manchmal mehr als zehn Jahren Haft ausgesprochen werden, steht auf Frauenhandel lediglich eine Höchststrafe von zwei Jahren. Wie und warum kommt es zu diesen Menschenrechts- und Menschenwürdeverletzungen? Wie können Frauen bereits in ihren Herkunftsländern besser aufgeklärt und geschützt werden? Welche Möglichkeiten sieht die Polizei bei der Bekämpfung dieser neuen Form von organisierter Kriminalität? Was können die Konsumenten, die etwa eine Million deutscher Männer, die Bordelle besuchen, unternehmen, um den illegalen Frauenhandel weniger lukrativ werden zu lassen? Welche Organisationen kümmern sich um die Opfer?

  1. 19.05.2000 21.45, SWR, Streit im Schloss
  2. 20.05.2000 09.30, SWR, Streit im Schloss
  3. 08.06.2000 10.45, 3SAT, Streit im Schloss
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