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Stress im Bett - Wie viel Sex muss sein?

Für mehr als die Hälfte aller deutschen Männer und Frauen ist laut einer aktuellen Umfrage Sex mit Stress statt mit Spaß verbunden. Und sexuelle Freiheit hin oder her - in den prüden 50er Jahren waren Paare sexuell erheblich aktiver als heute. Was ist eigentlich los unter deutschen Decken? Überall nur noch Frust statt Lust! Glaubt man den Liebesratgebern à la "Die zehn Schritte zu einem erfüllten Liebesleben", die Monat für Monat die Gazetten füllen, scheinen wir eine Hilfestellung dringend nötig zu haben. Oder ist es gerade dieser marktschreierische Umgang mit der Intimität, der das Bettgeflüster verstummen lässt? Wie verhält es sich da mit Ursache und Wirkung von sexueller Omnipräsenz und Omnipotenz? Führen gerade Enttabuisierung und Reizüberflutung zur Lustlosigkeit? Hat die Entzauberung aller erotischen Geheimnisse letztlich nur die allgemeine Überforderung und den finalen Überdruss zur Folge? Sind wir überhaupt noch fähig, eine selbstbestimmte Sexualität zu leben, oder hecheln wir - höher, schneller, weiter - den Normen einer pornographisierten Gesellschaft hinterher, ohne sie jemals erfüllen zu können?

  1. 28.03.2003 22.00, SWR, Nachtcafé
  2. 29.03.2003 08.45, SWR, Nachtcafé
  3. 05.09.2003 22.00, SWR, Nachtcafé
  4. 06.09.2003 08.45, SWR, Nachtcafé
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