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Steuersenkung - richtiges Signal, falsche Hoffnung?

Belebung der Konjunktur durch Steuersenkung: Die Bundesregierung hat beschlossen, die dritte Stufe der Steuerreform um ein Jahr auf 2004 vorzuziehen. Damit würden die Bürger um durchschnittlich zehn Prozent entlastet werden. Finanziert werden soll das Projekt durch Subventionsabbau, Privatisierungserlöse und höhere Schulden. Klare Angaben gibt es allerdings noch nicht - Hauptkritikpunkt der meisten Skeptiker. Die FDP unterstützt die Steuererleichterungen und auch die Vorsitzenden von CDU und CSU, Angela Merkel und Edmund Stoiber, haben inzwischen nach öffentlichem Druck Zustimmung signalisiert. Andere CDU-Politiker, wie etwa Roland Koch, lehnen die vorgezogene Steuerreform ab. Wie die Länder im Bundesrat stimmen werden, ist noch ungewiss. Sie begrüßen zwar die Maßnahme, fordern aber einen Ausgleich für die zu erwartenden Steuerausfälle. Wirtschaftsexperten sowie die EU-Kommission warnen vor einer zu hohen Neuverschuldung Deutschlands. Bei Unternehmern und Verbrauchern scheint die Steuererleichterung allerdings für bessere Stimmung zu sorgen. Helmut Markwort diskutiert mit seinen Gästen, ob Verbraucher und Unternehmer tatsächlich von der Steuererleichterung profitieren werden und ob die Steuersenkung eine Konjunkturbelebung hervorbringen kann. Wie solide lässt sich diese Maßnahme gegenfinanzieren?

  1. 06.07.2003 19.10, 3SAT, Markwort. neunzehnZehn
  2. 07.07.2003 04.00, 3SAT, Markwort. neunzehnZehn
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