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Hauptsache, die Show stimmt - Politiker in der Medienfalle

Köln (ots) - Wer in der Politik an die Spitze will, lernt schnell: Ohne Fernsehen geht es nicht! Doch nach der Protestwelle gegen die Reform-Agenda wird häufig nach der Rolle der Medien gefragt: Dienen sie der Politikvermittlung oder steigern sie sogar die Verwirrung beim Publikum? Ersetzen Talkshows zunehmend die Parlamente, wie Bundestagspräsident Wolfgang Thierse befürchtet? Und wer trägt Schuld daran: Die Medien oder Politiker, die ihre Meinungen lieber im Fernsehen als im Parlament verbreiten? Ist die Personalisierung der Politik unausweichlich oder nur ein Zugeständnis an das Sensations- bedürfnis der Journalisten? Über die Macht der Medien und wie Politiker damit umgehen, diskutiert Frank Plasberg u.a. mit ZDF-Talker Johannes B. Kerner, Helmut Kohls ehemaligen Medienberater Andreas Fritzenkötter, dem Medienkritiker Lutz Hachmeister und natürlich Politikern. Damit wirft "HART aber fair" zur 100. Sendung auch einen kritischen Blick auf die eigene Rolle. Seit Januar 2001 bittet Moderator Frank Plasberg Politiker, Betroffene und Experten zur Diskussion über gesellschaftliche Reizthemen. "Anfangs", sagt Plasberg, "hat sich kaum jemand vorstellen können, dass wir es schaffen, unser Publikum über die Marathonstrecke von 90 Minuten für ein Thema zu interessieren". Inzwischen ist "HART aber fair" nicht nur eine der erfolgreichsten Sendungen im WDR Fernsehen, sondern hat auch Standards für die politische Information im Deutschen Fernsehen gesetzt. "

  1. 29.09.2004 20.15, WDR, Hart aber fair - das Reizthema
  2. 30.09.2004 09.30, WDR, Hart aber fair - das Reizthema
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