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Frankfurter Folterprozess: Wie weit darf man gehen, um Leben zu retten?

Seit Donnerstag müssen sich der frühere Frankfurter Polizei-Vizepräsident Daschner und ein Ermittlungsbeamter vor Gericht verantworten, weil sie dem Entführer des Bankiersohnes von Metzler Folter angedroht hatten, um den Aufenthaltsort des Jungen heraus zu pressen. Eine Mehrheit der Bundesbürger empfindet das als ungerecht. Schließlich sei es zu keiner Gewaltanwendung gegen den Entführer gekommen - und die Chance, das Leben des Opfers zu retten, sei moralisch ebenso hochwertig wie das Verbot der Folter. Ein klassischer Konflikt: Gesetz gegen Moral. Setzt der Rechtsstaat der Polizei zu enge Grenzen? Brauchen Ermittler - gerade auch in Zeiten eines grenzenlosen Terrorismus ? mehr Möglichkeiten, Verdächtige unter Druck zu setzen, um das Leben Unschuldiger zu retten? Oder werden die Prinzipien des Rechtsstaats seit dem 11. September ohnehin schon viel zu sehr ausgehöhlt? Über diese Fragen diskutiert SABINE CHRISTIANSEN am Sonntag mit ihren Gästen.

  1. 21.11.2004 21.45, ARD, Sabine Christiansen
  2. 22.11.2004 08.00, Nord3, Sabine Christiansen
  3. 22.11.2004 09.00, MDR, Sabine Christiansen
  4. 22.11.2004 10.00, Phönix, Sabine Christiansen
  5. 22.11.2004 12.00, RBB, Sabine Christiansen
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