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Die Geiseln sind frei - Wie geht's weiter im Irak?

Die beiden Leipziger Ingenieure Réne Bräunlich und Thomas Nitzschke sind frei. Nach 99 Tagen in der Hand irakischer Geiselnehmer werden sie heute Mittag in Berlin zurück erwartet. Damit hat ein weiteres irakisches Geiseldrama ein glimpfliches Ende gefunden. Im Januar wurden die Angestellten der sächsischen Firma Cryotec in Baidschi auf dem Weg zur Arbeit verschleppt. Die nordirakische Stadt gilt als Gefahrenherd des Krisengebiets. Die Bundesregierung geht von einem kriminellen Hintergrund der Geiselnahme aus. Nach Aussage des Staatsministers im Auswärtigen Amt, Gernot Erler, habe sich im Irak inzwischen eine regelrechte ?Geiselindustrie? entwickelt. Welchen Verhandlungsstandpunkt bezog die Bundesregierung? Wurde den Entführern Lösegeld gezahlt? Wie sollen sich deutsche Firmen in Zukunft im Irak verhalten? Mit welchen psychischen Folgen müssen die Geiseln rechnen? Anke Plättner diskutiert in der Berliner PHOENIX Runde u.a. mit Michael Brzoska (Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik, Universität Hamburg) und Rolfeckhard Giermann (Unternehmer).

  1. 04.05.2006 09.15, Phönix, Berliner Phoenix-Runde
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