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Nichts wie weg - Immer mehr Deutsche wandern aus

Viele Deutsche suchen ihr Glück im Ausland. Nach Erhebungen des Statistischen Bundesamts haben allein im Jahr 2004 mehr als 150.000 Deutsche ihrer Heimat den Rücken gekehrt. Das ist die höchste Emigrationszahl seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs. Meist sind es qualifizierte Fachkräfte, die der Arbeit hinterher ziehen. Für sie ist das Auswandern eher Rettungsanker als lang gehegter Traum. Während Deutschland überaltert, zieht es etwa junge deutsche Spitzenmediziner nach England, Computerspezialisten nach Australien und Wissenschaftler in die USA. Vor allem die "Sandwich Generation" der 30 bis 40-Jährigen, die besonders vom Steuer- und Rentensystem "gedeckelt" wird, hofft darauf, schlechte Bezahlung und überbordende Bürokratie hinter sich lassen zu können. Verliert Deutschland seine teuer ausgebildeten Arbeitskräfte ans Ausland? Liegt die Zukunft deutscher Nachwuchskräfte jenseits deutscher Grenzen? Anke Plättner diskutiert in der Berliner PHOENIX Runde mit Wolfgang Bosbach (CDU), Prof. Dieter Oberndörfer (Migrationsforscher), Christina Busch (Raphaelswerk) und Iris Fingerhut (auswanderungswillige Ärztin).

  1. 17.05.2006 21.00, Phönix, Berliner Phoenix-Runde
  2. 18.05.2006 00.00, Phönix, Berliner Phoenix-Runde
  3. 18.05.2006 09.15, Phönix, Berliner Phoenix-Runde
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