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Nationalstolz, Patriotismus - Wertewandel in unserer Gesellschaft?

Die Freudenrufe der Fußball-WM sind verstummt, der Alltag hat Deutschland wieder. Was ist geblieben von dem schwarz-rot-goldenen Fahnenmeer, von der riesigen Euphoriewelle und dem neuen Wir-Gefühl, die im Sommer über einen Monat lang das (Selbst)Bild Deutschlands geprägt haben? Kritiker hatten vor und während der WM vor einem neuen Nationalismus gewarnt und die unbeschwerte Stimmung eher befremdlich registriert. Im Ausland wurde der kollektive und eher fröhlich-naiv daherkommende Patriotismus hingegen als Emanzipation der Deutschen von ihrem Bild als ernst und fast schon nörgelig gewertet. Die Fußball-WM hat, so scheint es im Rückblick, das erreicht, was Politik, Medien und Gesellschaftskritik in hunderten Debatten der vergangenen Jahre nicht geschafft haben: Einen unbeschwerteren Umgang mit nationalen Symbolen und der eigenen deutschen Identität. Aber wie weit liegen Nationalstolz und Nationalismus auseinander? Wie weit kann und darf Patriotismus gehen? Und kann das neue deutsche Selbstwertgefühl auch zur Ausgrenzung von Ausländern und ethnischen Minderheiten führen? Haben sich die Werte in Deutschland tatsächlich in jüngster Zeit gewandelt? Diese und weitere Fragen diskutiert Christoph Minhoff mit seinen Gästen.

  1. 23.09.2006 22.15, Phönix, Forum Pariser Platz
  2. 24.09.2006 17.00, Phönix, Forum Pariser Platz
  3. 21.10.2006 22.15, Phönix, Forum Pariser Platz
  4. 22.10.2006 17.00, Phönix, Forum Pariser Platz
  5. 12.11.2006 17.00, Phönix, Forum Pariser Platz
  6. 20.01.2007 22.15, Phönix, Forum Pariser Platz
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