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Liebesheirat oder Zwangsehe? - Die Große Koalition damals und heute

Am 1. Dezember 1966 wurde Kurt Georg Kiesinger zum Bundeskanzler der ersten Großen Koalition in der Bundesrepublik Deutschland gewählt. Kiesingers schwarz-rote Koalition war erfolgreicher als ihr Ruf. Als Übergangsphänomen wird seine Kanzlerschaft bezeichnet. Dabei setzte die Koalition fast alle vereinbarten Projekte - unter anderem die umstrittenen Notstandsgesetze - um. Die Große Koalition unter Angela Merkels hat trotz der großen Mehrheit Schwierigkeiten, gemeinsame Beschlüsse zu fassen. Die Gesundheitsreform dient als bestes Beispiel dafür. Die beiden schwarz-roten Bündnisse unterscheiden sich dadurch, dass 1966 die Koalition gewollt war, und nicht wie 2005 durch ein Wahlergebnis aufgezwungen wurde. Heute fehlt offenbar ein gemeinsames Ziel, das beide Partner eint. Was war das Erfolgsrezept der Großen Koalition der 60er Jahre? Steht die Große Koalition heute vor größeren Herausforderungen? Wohin steuert die Große Koalition? Anke Plättner diskutiert in der PHOENIX Runde mit Prof. Ernst Benda, CDU (ehem. Bundesinnenminister), Erhard Eppler, SPD (ehem. Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit), Prof. Jürgen Falter (Politikwissenschaftler Uni Mainz), Olaf Scholz, SPD (Erster Parlamentarischer Geschäftsführer) und Norbert Röttgen, CDU (Erster Parlamentarischer Geschäftsführer).

  1. 30.11.2006 22.15, Phönix, Phoenix Runde
  2. 01.12.2006 00.00, Phönix, Phoenix Runde
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