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Arbeitnehmer - Die Melkkühe der Nation?

Bonn (ots) - Die ersten Gehaltszettel des Jahres lassen bei den Arbeitnehmern nicht gerade Freude aufkommen: Die Beiträge zur Arbeitslosenversicherung wurden zwar abgesenkt, dafür stiegen aber die Krankenkassenbeiträge zum Teil drastisch. Man stelle sich einen 40-jährigen Arbeitnehmer mit drei Kindern und Häuschen im Grünen vor, dessen finanzielle Mehrbelastung gestiegen ist: Die Pendlerpauschale wurde gekürzt, die Eigenheimzulage gestrichen. Die Ehefrau muss arbeiten gehen. Die Kinderbetreuung ist aber teuer. Auch das Einkaufen macht weniger Spaß, seitdem zu Jahresbeginn die Mehrwertsteuer um drei Prozentpunkte erhöht wurde. Woher soll das Geld kommen, das zusätzlich in die private Altersvorsorge gesteckt werden sollte? Es soll länger gearbeitet werden, um die demographischen Probleme aufzufangen. Aber nicht nur die eigene Altersvorsorge ist ein Thema, auch die eigenen Eltern wollen versorgt sein. Häufig wird die Unterhaltspflicht gegenüber den eigenen Eltern ausgeblendet. Sind die Eltern ein Pflegefall und werden im Heim betreut, kommen weitere Kosten auf die ganz normale Familie zu. Wird der Arbeitnehmer ausgepresst wie eine Zitrone? Ist das gerecht? Wie soll unter solchen Bedingungen die Binnennachfrage anziehen? Gaby Dietzen diskutiert in der PHOENIX Runde mit Prof. Meinhard Miegel (Direktor des Instituts für Wirtschaft und Gesellschaft), Albrecht Müller (Ökonom), Jürgen Liminski (Autor und Vater von 10 Kindern) und Henning Krumrey (Focus).

  1. 01.02.2007 22.15, Phönix, Phoenix Runde
  2. 02.02.2007 00.00, Phönix, Phoenix Runde
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