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Neues von der RAF - Mit welchen Konsequenzen?

Bonn (ots) - Dreißig Jahre nach dem "Deutschen Herbst" 1977 gibt es scheinbar Neues von der RAF. Auslöser sind Aussagen des Ex-RAF-Terroristen Peter-Jürgen Boock, der Mord an Generalbundesanwalt Siegfried Buback sei anders verlaufen, als bislang bekannt: Nicht Christian Klar und Knut Folkerts seien die Mörder, sondern Stefan Wisniewski habe 1977 Buback erschossen. Laut Nachrichtenmagazin "Spiegel" hätten Verfassungsschutz und Bundeskriminalamt dies seit Jahren gewusst und diese Angaben zurückgehalten. Die Behörden rechtfertigten ihr Vorgehen mit Informantenschutz. Trotzdem kommen Zweifel am Vorgehen der Sicherheitsbehörden auf. Umstritten ist aber ebenso Peter-Jürgen Boock als Zeuge der Aufklärung. Die Generalbundesanwaltschaft hat derweil die Ermittlungen gegen Wisniewski aufgenommen. Wie glaubwürdig sind die Informationen des früheren RAF-Terroristen? Wie entscheidend ist die Klärung der persönlichen Schuld? Welche Konsequenzen haben die neuen Erkenntnisse? Gaby Dietzen diskutiert in der PHOENIX Runde u.a. mit Hans-Jörg Albrecht (Staatsrechtler, Direktor am Max-Planck Institut für internationales und ausländisches Recht) und Butz Peter (ZDF-Journalist, RAF-Experte, Buchautor: "Tödlicher Irrtum. Die Geschichte der RAF").

  1. 26.04.2007 22.15, Phönix, Phoenix Runde
  2. 27.04.2007 00.00, Phönix, Phoenix Runde
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