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Globalisierung - Zählt nur das Recht des Stärkeren?

Bonn (ots) - An der Globalisierung scheiden sich die Geister. Schon beim Verständnis des Wortes gehen die Meinungen auseinander. Für die einen beschreibt es Ungerechtigkeit und Ausbeutung, die stetig tiefer werdende Kluft zwischen Arm und Reich auf der Welt. Andere verbinden mit ihm Chancen, zum Beispiel auf den internationalen Markt positiv einzuwirken und soziale Gerechtigkeit rund um den Globus zu schaffen. Bundeskanzlerin Merkel hat im Vorfeld des diesjährigen G8-Gipfels von der "Globalisierung mit menschlichem Gesicht" gesprochen. Sie hat die teilnehmenden Staaten darauf hingewiesen, dass sie besonders in der Verantwortung seien, die Globalisierung sozial zu gestalten- aus Sicht der Kritiker ein vergeblicher Appell. Denn die Versprechen des vergangenen Gipfels in St. Petersburg seien ja zum Teil immer noch nicht eingelöst worden. Das Motto von Heiligendamm "Wachstum und Verantwortung" klingt in den Ohren der Kritiker nach Wachstum ohne Verantwortung. Wie verantwortlich gehen also die führenden Industrieländer mit der Globalisierung um? Wie viel Gerechtigkeit kann es überhaupt geben? Was ist Realität, was Illusion? Gaby Dietzen diskutiert in der PHOENIX Runde mit Prof. Michael Hüther, Direktor des Institutes der deutschen Wirtschaft Köln; Dr. Martin Bröckelmann-Simon, Geschäftsführer "Misereor"; Gabor Steingart, Der Spiegel und Prof. Elmar Altvater, Ökonom.

  1. 06.06.2007 22.15, Phönix, Phoenix Runde
  2. 07.06.2007 00.00, Phönix, Phoenix Runde
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