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Sozial - neoliberal - total egal: Kein Rezept gegen Altersarmut?

Die Konjunkturprognosen klingen immer optimistischer in diesen Tagen. Doch das ändert nichts an den grundlegenden Befürchtungen der Bürger: Angst vor schwerer Krankheit, Jobverlust und Altersarmut stehen ganz oben auf ihrer Sorgenliste. Jeden Dritten, so eine TNS Infratest-Umfrage, plagt die Angst, im Alter nicht ausreichend versorgt zu sein. Mit Recht! In einer aktuellen Studie prognostiziert die OECD einen bedrückenden Anstieg der Altersarmut. Er werde in Deutschland deutlich schlimmer ausfallen als in anderen europäischen Ländern. Dazu trägt unter anderem die im März von der Bundesregierung beschlossene Anhebung des Rentenalters von 65 auf 67 Jahre bei, die stufenweise alle Versicherten vom Jahrgang 1947 und jünger trifft. Die Gewerkschaften, christliche Verbände, Linkspartei und Teile der SPD laufen deshalb Sturm gegen Münteferings Reform. Die ganz persönlichen Konsequenzen dieser Beschlüsse kriegen potentielle Rentenempfänger bald schwarz auf weiß auf den Tisch: In nächsten Wochen erhalten Versicherte erstmals Renteninformationen mit dem neuen Eintrittsalter. Wird Deutschland immer mehr zu einer Zwei-Klassen-Gesellschaft? Wie kann man sich vor Armut im Alter schützen? Wie lange werden wir arbeiten müssen? Trotz des Aufschwungs und der spürbaren Verbesserung am Arbeitsmarkt: Die Hälfte der über 55-Jährigen hat keinen Job. Hilft eine Sockelrente? Wer soll sie bezahlen? Müssen in Zukunft die Jungen noch mehr Lasten schultern? Diese und andere Fragen diskutiert Maybrit Illner am Donnerstag mit ihren Gästen.

  1. 14.06.2007 22.15, ZDF, Maybrit Illner
  2. 15.06.2007 03.30, ZDF, Maybrit Illner
  3. 15.06.2007 17.30, Phönix, Maybrit Illner
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