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Konzeptlos im Irak - Die Außenpolitik des amerikanischen Präsidenten

Bonn (ots) - Die Lage im Irak habe sich gebessert. Diese Ansicht hat General David Petraeus, Oberbefehlshaber der US-Armee im Irak, in dieser Woche vor dem US-Kongress vertreten. Dennoch - von einem vollständigen Abzug der Truppen aus dem Irak könne längst nicht die Rede sein. Obwohl diese Aussage der Marschrichtung des US-Präsidenten Bush entspricht, wird seine Rede an die Nation am Donnerstag mit Spannung erwartet. Darin wird sich Bush voraussichtlich Petraeus' Vorschlag eines Teilabzugs von 30.000 US-Soldaten bis Mitte 2008 anschließen. Die demokratische Opposition beharrt unterdessen auf ihrer Forderung, die Zahl der im Irak stationierten US-Soldaten drastisch zu reduzieren. Trotz einer Truppenpräsenz von 160.000 Soldaten sei kein politischer Fortschritt im Irak erkennbar. Noch immer gebe es keine Änderung der irakischen Verfassung und kein Gesetz, das den Ölreichtum des Landes verteilt. Ist ein demokratischer und friedlicher Irak möglich? Wann sollten sich die US-Truppen aus dem Irak zurückziehen? Ist nach der Präsidentschaftswahl 2008 ein Kurswechsel in der amerikanischen Irak-Politik zu erwarten? Gaby Dietzen diskutiert in der PHOENIX Runde mit Andrew Denison (amerikanischer Politologe), Christoph Reuter ("Stern"), Prof. A. Kadhim Habib (Leiter Arabisch-europäisches Institut für Forschung und Kommunikation e.V.) und Prof. Herfried Münkler (Politikwissenschaftler, HU Berlin).

  1. 13.09.2007 22.15, Phönix, Phoenix Runde
  2. 14.09.2007 00.00, Phönix, Phoenix Runde
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