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Unrecht vergeht nicht: der lange Schatten der DDR

Auch 17 Jahre nach der Vereinigung beider deutscher Staaten spaltet ein Thema die innere Einheit auf besondere Weise: Die Aufarbeitung der DDR-Vergangenheit ist, nach Auffassung vieler Opfer, noch immer in weiten Teilen unbewältigt. Das Schicksal von Jutta Fleck, der "Frau vom Checkpoint Charlie", bringt wieder in Erinnerung, was die Stasi Menschen angetan hat. Hunderttausende wollen noch heute von der sogenannten Birthler-Behörde wissen, wer sie einst verraten hat. Auf der anderen Seite melden sich immer wieder ehemalige SED-Kader und Stasi-Zuträger zu Wort, die sich nicht als Täter, sondern zunehmend auch als Opfer betrachten. Die Politik sieht mit der anhaltenden Diskussion das Zusammenwachsen von Ost und West belastet. Ist die Zeit also reif dafür, die Unterlagen ins Bundesarchiv zu verschieben oder die Akten gar ganz zu schließen? Oder muss die Auseinandersetzung mit dem DDR-Unrecht intensiv weitergehen, weil ohne genaue Kenntnis der Vergangenheit keine Versöhnung möglich ist?

  1. 01.10.2007 10.00, Phönix, Anne Will
  2. 01.10.2007 21.02, Eins Extra, Anne Will
  3. 02.10.2007 03.05, Eins Extra, Anne Will
  4. 02.10.2007 08.55, Hessen 3, Anne Will
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