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Standort Deutschland - zu teuer für den Weltmarkt?

Bonn (ots) - "Subventionsheuschrecke!" NRW-Ministerpräsident Rüttgers findet drastische Worte für den finnischen Handykonzern Nokia. Das Unternehmen schließt sein Werk in Bochum. Auffällig daran laut NRW-Landesregierung ist, dass sich das Unternehmen mit öffentlichen Gelder unterstützen lies und nun, ein halbes Jahr nach Ablauf einer sogenannten Bindungsfrist, die Schließung ankündigt. Nun verlieren nicht nur rund 2.300 Mitarbeiter ihren Job. Bis zu 1.000 Arbeitsplätze bei Zulieferern und Dienstleistern könnten zudem verloren gehen. Der Handykonzern setzt dem schlicht entgegen, der Standort Deutschland sei zu teuer. Wenn ein gut laufendes Unternehmen wie Nokia seinen profitablen Produktionsstandort aus Deutschland abzieht, welche Unternehmen werden dann folgen? Ist der Standort Deutschland wirklich zu teuer? Was steht dem deutschen Arbeitsmarkt bevor? Folgt das Ende des Aufschwungs? Gaby Dietzen diskutiert in der PHOENIX Runde mit Hilmar Schneider (Institut zur Zukunft der Arbeit), Thomas Vajna (Gesamtmetall) und Thorsten Schulten (Hans-Böckler-Stiftung).

  1. 17.01.2008 22.15, Phönix, Phoenix Runde
  2. 18.01.2008 00.00, Phönix, Phoenix Runde
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