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Banken gerettet - Wirtschaft in Not - Jobs in Gefahr?

Die Katastrophe ist erst einmal abgewehrt, die Banken sind offenbar gerettet. Kanzlerin, Finanzminister und Große Koalition - endlich begreift man, wozu sie gut ist - treiben im Eiltempo ihren Rettungsplan durch Bundestag und Bundesrat. Selbst in der Opposition - bis hin zur Linken! - gibt es wenig grundsätzliche Kritik an diesen milliardenschweren Stützungsprogrammen. Die Börsen reagieren erleichtert. Ein Erfolgsgefühl breitet sich aus. Doch die Verunsicherung bei den Bürgern bleibt. Die Konjunkturprognosen der führenden Wirtschaftsinstitute sehen kein wirkliches Wachstum mehr. In der Automobilindustrie stehen Bänder still. Die ersten Familienunternehmen, so meldet ihr Verband ASU, spüren bereits deutlich die Kreditklemme. Europas größter Softwarekonzern SAP, bisher ein Erfolgsgarant, schickt seine Mitarbeiter nach Weihnachten in Zwangsurlaub. Die Spareinlagen seiner Bürger konnte der Staat garantieren - die Jobs nicht. Aber durch die viel geschmähten Hartz-Reformen, so behauptet der Arbeitsminister, sei der Arbeitsmarkt in Deutschland auf eine Rezession viel besser vorbereitet als früher. Hat er Recht? Wie wird sich die Krise der Finanzwelt auf die Realwirtschaft auswirken? Welche Branchen stehen zuerst unter Druck? Sind Arbeitsplätze in Deutschland gefährdet? Droht eine neue Welle von Arbeitslosigkeit? Brauchen wir ein zusätzliches Konjunkturprogramm, um die Wirtschaft wieder anzukurbeln? Über diese und andere Fragen diskutiert Maybrit Illner am Donnerstag um 22.15 Uhr im ZDF mit ihren Gästen.

  1. 16.10.2008 22.15, ZDF, Maybrit Illner
  2. 17.10.2008 03.20, ZDF, Maybrit Illner
  3. 17.10.2008 17.30, Phönix, Maybrit Illner
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