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ARM in ÖsterREICH

Das Thema Armut steht am Samstag, dem 18. Oktober, um 16.00 Uhr in ORF 2 im Mittelpunkt der Sendung. Was sind die Ursachen dafür, dass die Armut in einem der reichsten Länder der Welt zunimmt? Hat man überhaupt eine Chance, aus der Armut wieder herauszukommen? Und was heißt es tatsächlich, in Zeiten der Teuerung mit 700 Euro im Monat auskommen zu müssen? Bei Barbara Stöckl kommen jene Menschen zu Wort, die es tatsächlich betrifft: Alleinerzieher, Pensionisten und Migranten, die Tag für Tag erleben, was es heißt, arm zu sein. Ihre Lebensgeschichten und Sorgen stehen im Zentrum der Diskussion. Außerdem zu Gast: Caritas-Präsident Franz Küberl und der Pfarrer der Vinzenzgemeinschaft, Wolfgang Pucher. Im Wohlstandsland Österreich hat die Armut in den vergangenen Jahren deutlich zugenommen. 460.000 Menschen sind hierzulande von Armut und sozialer Ausgrenzung betroffen - Frauen stärker als Männer. Weitere 570.000 Menschen sind "armutsgefährdet" - sie müssen mit 900 Euro oder weniger im Monat auskommen. Ein Viertel der Armutsbevölkerung sind Kinder. Ihre Eltern sind zugewandert, erwerbslos, alleinerziehend oder haben Jobs, von denen sie nicht leben können. Durch die aktuelle Krise auf den Finanzmärkten ist die Angst und Unsicherheit in der Bevölkerung deutlich spürbar geworden. Das Risiko, ohne Halt abzustürzen, ist gestiegen ? auch für Personen aus dem Mittelstand, die sich das nie in ihrem Leben gedacht hätten. Jobverlust, Scheidung oder Krankheit stehen meist am Beginn eines Lebens am Existenzminimum. Gerade jetzt im Herbst, wenn es kälter wird, sind die finanziellen Sorgen dieser Menschen angesichts der steigenden Heizkosten besonders groß.

  1. 18.10.2008 16.00, ORF2, Stöckl am Samstag
  2. 19.10.2008 05.10, ORF2, Stöckl am Samstag
  3. 21.10.2008 10.15, 3SAT, Stöckl am Samstag
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