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Milliardenhilfen für Bankrotteure - Bleibt noch Geld für die kleinen Leute?

In den Vorschlägen und Maßnahmen zur Bewältigung der Finanz- und Wirtschaftskrise kommen vor allem die großen Unternehmen vor: Rettungspakte in Milliardenhöhe sollen den Banken und vor allem der Automobilindustrie zugute kommen. Vom Mittelstand oder gar den einzelnen Bürgern ist nur wenig die Rede. Es bleibt der Eindruck, dass die "Bankrotteure in Nadelstreifen" als Verursacher der Krise nicht sonderlich hart fallen werden. Im Gegenteil: Die zum Teil maroden Strukturen werden sogar noch mit Staatshilfe künstlich am Leben erhalten. Wäre eine Eigenregulierung des Marktes nicht die sauberere Lösung? Sollte man die strukturellen Probleme der Automobilindustrie nicht eher mit einem harten Schnitt lösen? Warum setzt man in der größten Wirtschaftskrise seit dem zweiten Weltkrieg nicht auf den Ausbau zukunftsweisender Technologie, statt Industriedinosaurier retten zu wollen? Und: Bleibt bei den ganzen Rettungsmaßnahmen für die Wirtschaft überhaupt noch genug Geld für die kleinen Leute? Oder werden sie durch Arbeitsplatzverlust, langfristig höhere Steuern und Abgaben gleich mehrfach für nicht selbstverschuldete Fehler bestraft?

  1. 02.03.2009 22.15, Phönix, Unter den Linden
  2. 03.03.2009 00.00, Phönix, Unter den Linden
  3. 03.03.2009 09.15, Phönix, Unter den Linden
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