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Verklärt oder vergessen - Was bleibt von der DDR?

Fast 20 Jahre nach dem Mauerfall diskutiert Justus Kliss kontrovers mit prominenten Ostdeutschen über ihre Lebenswege vor und nach der Wende. Dabei geht es vor allem um die persönliche Sicht auf die Deutsche Demokratische Republik. Zu Gast ist u. a . das ehemalige Mitglied des SED-Politbüros Günter Schabowski. Er übernahm die moralische Mitschuld an den Mauertoten. In seinem im März erscheinenden Buch "Wir haben fast alles falsch gemacht" rechnet er ungeschönt mit seinen eigenen Fehlern, aber auch mit der DDR und dem Sozialismus ab. Florian Havemann dagegen verteidigt die "linke Idee". Der Sohn des DDR-Regimekritikers Robert Havemann musste als 16-Jähriger ins Gefängnis, weil er die Niederschlagung des Prager Frühlings verurteilte. 1971 floh er in den Westen. Nun möchte er für DIE LINKE in den Bundestag einziehen. Wie sehr haben die DDR und der gesellschaftliche Wandel, der 1989 begann, Biografien beeinflusst und verändert? Gibt es eine Sehnsucht nach der DDR? Ist die Idee des Sozialismus mit der DDR gescheitert? Wird die DDR-Geschichte verklärt oder schlicht vergessen?

  1. 03.03.2009 21.00, RBB, Klipp & Klar
  2. 04.03.2009 09.30, RBB, Klipp & Klar
  3. 06.03.2009 21.02, Eins Extra, Klipp & Klar
  4. 07.03.2009 03.00, Eins Extra, Klipp & Klar
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