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Schwule und Lesben - Noch immer Menschen zweiter Klasse?

Hollywood prämiert einen Film, der den Kampf der Schwulen für ihre Rechte erzählt. In Österreich erklären Kirchenvertreter Homosexualität zur Krankheit und Österreich bildet mit den Staaten Osteuropas das Schlusslicht in Europa, wenn es um die rechtliche Gleichstellung Homosexueller geht. Warum werden Schwule und Lesben bei uns häufig immer noch als Menschen zweiter Klasse behandelt? Darüber diskutieren im "CLUB 2" am Mittwoch, dem 4. März 2009, um 23.00 Uhr in ORF 2 bei Renata Schmidtkunz u. a. Musicalstar Uwe Kröger und sein Lebenspartner, der Kardiologe Christopher Wolf, Johannes Wahala, Psychotherapeut, und Michaela Tulipan, Rechtsanwältin. Staaten wie die Niederlande, Belgien, Spanien, Schweden und Großbritannien haben eine de facto gleichberechtigte Ehe für Lesben und Schwule eingeführt. Die Mehrzahl der anderen europäischen Länder hat Regelungen für gleichgeschlechtliche Partnerschaften mit unterschiedlichen Rechten und Pflichten, aber ohne vollständige Gleichstellung mit der heterosexuellen Ehe getroffen. Die meisten osteuropäischen Staaten und Österreich hingegen bieten keinerlei amtliche Anerkennung. Warum fühlen sich vor allem der Tradition verpflichtete politische und gesellschaftliche Kräfte durch die geforderte Gleichberechtigung homosexueller Lebensart so sehr bedroht? Warum bestehen sie darauf, dass Schwule und Lesben weiterhin als Menschen zweiter Klasse behandelt werden? Und wie leben die Betroffenen mit dieser Ausgrenzung?

  1. 04.03.2009 23.00, ORF2, Club 2
  2. 05.03.2009 02.00, ORF2, Club 2
  3. 06.03.2009 04.35, 3SAT, Club 2
  4. 21.08.2009 04.25, 3SAT, Club 2
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