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Glücksspiel: Die Sucht steigt, Staat und Länder verdienen mit

Gerade jetzt in der Krise werden sie nicht weniger, sondern mehr: jene Menschen, die regelmäßig und oft krankhaft ihr Glück im Spiel versuchen. Enorme Verschuldung, Verhaltensstörungen und Familienkrisen sind nicht selten die Folge. Alarmierend steigt die Anzahl von "Früheinsteigern" unter 18 Jahren und von jungen Spielern. Hauptanziehungspunkt sind dabei die Spielautomaten mit ihren immer attraktiveren Spielangeboten und zunehmend das Internet. Deshalb plant die Regierung jetzt eine strengere Regelung des sogenannten "kleinen Glückspiels", das allein der Stadt Wien 50 Millionen € Steuern im Jahr einbringt. Gleichzeitig haben rund 80 Spieler eine Sammelklage gegen den Spielautomaten-Betreiber Novomatic eingebracht und fordern Schadenersatz. Wie wird das Spiel zur Sucht und was soll der Staat tun? Darüber diskutieren bei Corinna Milborn Herbert Beck, Leiter von "Responsible Gaming" (Spielerschutz) Casinos Austria und Österr. Lotterien Monika Racek, Leiterin des Spielerschutzes Novomatic (angefragt) Hans Ploss, Mathematiker und "Anti-Glücksspiel-Aktivist" Peter Berger, Neurologe und Psychiater, Spielsuchthilfe Thomas Adrian Nemeth, ehemaliger Spieler, Moderator und Stimmenimitator

  1. 01.07.2009 23.00, ORF2, Club 2
  2. 02.07.2009 02.25, ORF2, Club 2
  3. 03.07.2009 04.25, 3SAT, Club 2
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