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Wohlstand ade - Geht es jetzt ans Eingemachte?

Kurzarbeit, Kündigungen, klamme Kommunen - die einst fetten Jahre sind wohl jetzt endgültig vorbei. Das ganze Ausmaß der Krise - vor der Wahl teils noch in mildernde Worthülsen gepackt - zeigt zunehmend ein konkretes Gesicht. Nun rüttelt die Angst an der Mittelschicht, denn die Krise ist auf dem besten Weg, Vermögen und Vorsorge der Bürger zunichte zu machen. Mit teils verheerenden Folgen, die schon bald in vielen Haushalten spürbar sein werden. Und es trifft genau diejenigen, die sich ihre Existenz mühevoll aufgebaut hatten und sich eigentlich abgesichert fühlten - Zukunftsperspektive ungewiss. Sei es der arbeitslose Familienvater, der nun sein vom Mund abgespartes Reihenhaus versteigern lassen muss, weil er die Raten nicht mehr zahlen kann. Oder die Alleinerziehende, die Dauergast im Pfandleihhaus ist, weil sie am Monatsende ihren Kindern kein Essen mehr auf den Tisch stellen kann. Doch geht es auch den Managern ans Eingemachte, wenn es für sie trotz Fehlentscheidungen exorbitante Managerboni regnet? Da ist der Rentner, der sein Leben lang hart dafür gearbeitet hat, dass Deutschland überhaupt zu dem Wohlstandsland wurde, das es einmal war. Heute muss er seine mickrige Rente durch frühmorgendliches Zeitungsaustragen aufbessern, weil sonst nicht mal ein Paar neue Winterschuhe drin wären. Ist der Wohlstand, den wir uns über Jahrzehnte erarbeitet haben, dahin? Rettet uns der Verzicht? Was muss auf dem Beipackzettel einer wirksamen Entlastungskur stehen? Wie viel Wohlstand brauchen wir überhaupt?

  1. 23.10.2009 22.00, SWR, Nachtcafé
  2. 24.10.2009 12.20, SWR, Nachtcafé
  3. 27.10.2009 21.45, Eins Plus, Nachtcafé
  4. 29.10.2009 13.45, Eins Plus, Nachtcafé
  5. 30.10.2009 10.45, Eins Plus, Nachtcafé
  6. 31.10.2009 06.45, Eins Plus, Nachtcafé
  7. 01.11.2009 03.45, Eins Plus, Nachtcafé
  8. 02.11.2009 00.45, Eins Plus, Nachtcafé
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