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Europa zwischen Lissabon-Vertrag und Finanzkrise

Diese Woche tritt der lange heftig umstrittene Lissabon-Vertrag in Kraft; mit einem Ratspräsidenten und einer quasi Außenministerin bekommt die EU nun auch erstmals Spitzenpersonal, das für Europa sprechen und handeln kann. Zum EU-Kommissar für Regionalpolitik, einem der wichtigsten Brüsseler Ressorts, wurde der Österreicher Johannes Hahn nominiert. Was bedeuten diese Weichenstellungen für Europa, auch für den weiteren Beitrittsprozess am Balkan? Wird sich die EU dynamisch weiterentwickeln oder lehnt man sich in Brüssel und in den Hauptstädten der Gemeinschaft nun nach dem mühevollen Tauziehen um eine europäische Verfassung ermattet zurück? Noch ist auch die Finanzkrise nicht überwunden - im Gegenteil, alarmierende Meldungen aus Dubai lassen die Anleger an den Börsen wieder zittern und das Minarett-Verbot der Schweizer verheißt nichts Gutes für den fragilen Frieden zwischen christlicher und islamischer Welt. Über die politischen, wirtschaftlichen und sozialen Folgen der jüngsten Entwicklungen diskutiert Prof. Paul Lendvai.

  1. 06.12.2009 11.05, ORF2, Europastudio
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