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Verlorene Heimat - Neuer Streit um alte Wunden

14 Millionen Deutsche verloren nach dem Zweiten Weltkrieg ihre Heimat. Jeder dritte Einwohner der neu gegründeten DDR war ein Vertriebener, im offiziellen Sprachgebrauch ein Umsiedler. 65 Jahre danach führt der Umgang mit diesem Schicksal zu erbitterten Diskussionen. Entzündet hat sich der Streit an der Person Erika Steinbach und der Frage, ob die Vorsitzende des Bundes der Vertriebenen mit darüber entscheiden darf, was künftige Generationen über Flucht, Vertreibung und Versöhnung im Europa des 20. Jahrhunderts erfahren. Wie berechtigt sind die polnischen Ängste, die Deutschen könnten die Verbrechen verschleiern wollen, die zu Flucht und Vertreibung aus Ostpreußen, Schlesien oder dem Sudetenland führten? Welche Gratwanderung ist es auf der anderen Seite, über Heimat und Verlust zu sprechen, ohne gleich in die revanchistische Ecke gestellt zu werden?

  1. 18.01.2010 22.05, MDR, Fakt ist ...!
  2. 19.01.2010 12.30, MDR, Fakt ist ...!
  3. 19.01.2010 21.02, Eins Extra, Fakt ist ...!
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