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Zölibat, Verhütung, Schwule - Muss die Kirche umdenken?

"Der Geist ist willig, doch das Fleisch ist schwach": Der Weg des zölibatären Lebens scheint nicht immer einfach zu sein und ist mitunter gezeichnet von Verzicht, Versuchung, Verführung. Seit 1139 verordnet die katholische Kirche ihren Geistlichen Keuschheit. Anspruch und Wirklichkeit klaffen jedoch offensichtlich auseinander. Schätzungen gehen davon aus, dass von den rund 15.000 deutschen katholischen Priestern mehr als die Hälfte eine heimliche Liebesbeziehung führt. Leidtragende des Versteckspiels sind Gottes heimliche Kinder: Etwa 3000 Priesterkinder gibt es angeblich. Zudem werden fast täglich neue Verdachtsfälle von sexuellem Missbrauch und Misshandlungen in pädagogischen Institutionen - katholische wie evangelische - publik. Und auch das Verbot von Verhütungsmitteln, das Papst Paul VI vor 42 Jahren ausgesprochen hat, spaltet die katholische Kirche noch heute. Nicht nur in Hinblick auf Aids ist diese Haltung für sehr viele überhaupt nicht nachvollziehbar. Obwohl der Glaube vielen Menschen Halt gibt, erlauben sich immer mehr ein kritisches Hinterfragen der Kirche. Sind die Dogmen noch zeitgemäß? Müsste in den Amtskirchen mal ein frischer Wind von den Kanzeln wehen? Braucht die Kirche eine neue Moral? Darüber diskutiert Wieland Backes am 19. März 2010 mit seinen Gästen im SWR Fernsehen.

  1. 19.03.2010 22.00, SWR, Nachtcafé
  2. 20.03.2010 12.20, SWR, Nachtcafé
  3. 23.03.2010 21.45, Eins Plus, Nachtcafé
  4. 25.03.2010 13.45, Eins Plus, Nachtcafé
  5. 26.03.2010 10.45, Eins Plus, Nachtcafé
  6. 27.03.2010 06.45, Eins Plus, Nachtcafé
  7. 28.03.2010 03.45, Eins Plus, Nachtcafé
  8. 29.03.2010 00.45, Eins Plus, Nachtcafé
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