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Krebsübel Korruption - Geld und Macht in der Politik

Von Rom bis Preßburg, von Budapest bis Moskau, von Berlin bis New York kommen alarmierende Berichte über zunehmende Korruptionsskandale. In Russland ist die staatliche Bürokratie selbst tief in die Korruption verstrickt. Der illegale Gewinn aus Korruptionsgeschäften entspricht dem Volumen des Staatshaushaltes. Auch in den Reformstaaten Ungarn, Tschechien und der Slowakei sorgen immer neue Fälle von Bestechlichkeit in Politik und Wirtschaft für Aufsehen. In Italien steht Ministerpräsident Berlusconi seit Jahren im Mittelpunkt von Bestechungsskandalen; 2009 verdoppelten sich die Anzeigen wegen Korruption gegenüber dem Jahr zuvor. New Yorks Gouverneur ist nach Vorwürfen wegen Amtsmissbrauchs unter Beschuss geraten. Sogar dem deutschen Außenminister wird Begünstigung aus parteipolitischen und privaten Gründen vorgeworfen. Ist der Kampf gegen die aktive und passive Bestechung aussichtslos? Was kann und soll man gegen die wuchernde Korruption unternehmen? Über die Erfahrungen der Medien und der Politik im Ringen mit dem Krebsübel Korruption diskutieren unter der Leitung von Prof. Paul Lendvai: Franziska Augstein Süddeutsche Zeitung, München András Inotai Direktor des "Weltwirtschaftlichen Institutes", Budapest Rudolf Hermann Osteuropa-Korrespondent der "Neuen Zürcher Zeitung", Prag Andreas Pfeifer Ressortleiter Ausland, ORF-Information

  1. 21.03.2010 11.05, ORF2, Europastudio
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