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Große Vorbilder

Große Vorbilder Sie sind große Meister ihrer Zunft und unterhalten durch humorvolle, pointierte und erstklassige Schauspielkunst ihr Publikum: Otto Schenk und Elfriede Ott sind nicht nur Teil der legendären Schauspielgarde Österreichs, sondern für viele Künstler und Fans große Vorbilder. In "Stöckl am Samstag" trifft Kabarettist Viktor Gernot am 15. Mai um 16.00 Uhr in ORF 2 auf sein großes Idol Professor Otto Schenk und "Soko Kitzbühel"-Kommissarin Kristina Sprenger auf ihre ehemalige Lehrerin Kammschauspielerin Elfriede Ott. Sowohl Otto Schenk als auch Elfriede Ott feiern im Juni Geburtstag: Elfriede Ott wird am 11. Juni 85, Otto Schenk am 12. Juni 80 - der ORF gratuliert. Nähere Informationen zu den entsprechenden Sendungen sind unter http://presse.ORF.at abrufbar. Schauspielikone Otto Schenk wird 80: Am 12. Juni feiert er seinen 80. Geburtstag, seit mehr als 60 Jahren steht Otto Schenk auf der Bühne. Selber bezeichnet er sich höchst bescheiden nur als Schauspieler. Doch für das österreichische Publikum ist Otto Schenk eine unverwechselbare künstlerische Institution. Er feierte sowohl in Film und Fernsehen als auch auf der Bühne große Erfolge und avancierte zum großen Publikumsliebling weit über die Landesgrenzen hinaus. Seine große Liebe zur Oper konnte er als Regisseur an den großen Opernhäusern der Welt ausleben, was ihm Weltruhm einbrachte. Er inszenierte unter anderem an der Metropolitan Opera in New York und bespielte die Mailänder Scala. Seine Vielseitigkeit erlangte der gebürtige Wiener nach eigenen Aussagen von seiner unbändigen Neugier, seinen unverwechselbaren Stil von seiner Beobachtungsgabe für die Schwächen der Menschen. Unzählige Schauspieler sind durch Otto Schenks Schule gegangen, von ihm entdeckt, inspiriert und motiviert worden. Für seine jahrzehntelange Nachwuchsförderung erhielt er 2005 den Undine-Award für Nachwuchsförderung, in den kommenden Tagen erhält er die seltene Auszeichnung "Bürger von Wien". Wie es für Professor Schenk ist, mit jungen Schauspielern die Bühne zu teilen, ob er sich von Regisseuren noch etwas sagen lässt und wer seine großen Vorbilder und Förderer waren, erzählt er in "Stöckl am Samstag". Viktor Gernot - für den vielseitigen Künstler ist Otto Schenk ein großes Vorbild: Sich selbst bezeichnet Viktor Gernot als "Darstellender Künstler der Kategorie Freistil!" Künstlerisch legt er sich auf kein bestimmtes Genre fest, egal ob in seinem Solo-Kabarett, gemeinsam mit Bühnenpartner Michael Niavarani oder mit Jazzmusik mit seiner Band, er lässt sich in keine Schublade pressen. Der ehemalige Musicaldarsteller, der unter anderem in "Elisabeth" oder "Die Schöne und das Biest" das Publikum begeisterte, sucht wie sein großes Vorbild Otto Schenk die Vielseitigkeit: "Otto Schenk ist so unglaublich neugierig und interessiert und mutig, das finde ich nachahmungswürdig." Auch sonst gibt es vieles, das den gebürtigen Oberösterreicher an Otto Schenk begeistert: "Er hat so eine tragende und unverwechselbare Art des Sprechens und Tragens. Er kommt auf die Bühne, macht eine Bewegung, spricht einen Satz - und die Leute fühlen sich zu Hause." Wie wichtig Vorbilder für einen aufstrebenden Künstler sind, was er sich von ihnen abgeschaut oder von ihnen mitgenommen hat und warum er seine Vorbilder gerne parodiert, berichtet er bei Barbara Stöckl. Elfriede Ott gibt als Schauspiellegende ihr Wissen an die jüngere Generationen weiter: Elfriede Ott ist ein Multitalent. Seit nahezu sieben Jahrzehnten begeistert sie ihr Publikum - ob als Schauspielerin, Komödiantin, Sängerin, Autorin oder Regisseurin - und zeigt auf der Theaterbühne und via Fernsehen Schauspielkunst erster Güte. Nicht umsonst ist die Kammerschauspielerin Trägerin vieler renommierter Auszeichnungen und stets gefragter Bühnenliebling. Neben ihrem Engagement am Theater in der Josefstadt leitet sie die alljährlichen Nestroyfestspiele auf Burg Liechtenstein in Maria Enzersdorf. Wie ihren Beruf liebt es Elfriede Ott, als Lehrerin ihr Wissen rund um das Fach weiterzugeben: "Das Schöne am Unterrichten ist zu sehen wie sich Menschen entwickeln, wie etwas Künstlerisches entsteht und sie nicht mehr Aufsage-Puppen sind. Was ich meinen Schülern mitgeben möchte, ist, dass der Beruf am Theater nicht das ist, was sich die meisten vorstellen. Dass es harte Arbeit ist, Schauspieler zu sein, man auf vieles verzichten muss", so die noch 84-Jährige. Sie hat bereits viele bekannte Nachwuchsschauspieler das Handwerk gelehrt, unter ihnen Kristina Sprenger. Warum sie nach langen Jahren am Konservatorium 2005 ihre eigene Schauspielschule gründete, woher sie die Kraft für den Unterricht nimmt und warum sie einen ihrer Schüler sogar adoptiert hat, erzählt Elfriede Ott in "Stöckl am Samstag". Kristina Sprenger war Schauspielschülerin bei Elfriede Ott: Als taffe TV-Kommissarin legt Kristina Sprenger seit 2001 in der Krimiserie "Soko Kitzbühel" Kriminellen das Handwerk. Bereits seit Kindertagen steht die quirlige Tirolerin auf den Brettern, die die Welt bedeuten. "Ich habe schon in der Volksschule Theater gespielt und immer die tragenden Rollen bekommen, weil ich lauter war als alle anderen", erzählt die ehrgeizige Schauspielerin. Den Kinderschuhen ist sie längst entwachsen. 1996 begann sie ihr Schauspielstudium am Konservatorium in Wien und traf dabei erstmals auf ihre Lehrerin Elfriede Ott: "Bei uns hat von Anfang an die Chemie gestimmt. Bei ihr lernte man Disziplin und Pünktlichkeit, das ist noch ganz die alte Schule. Und keinen Standesdünkel zu haben, das war auch eines ihrer obersten Prinzipien." Die 33-Jährige hat in ihrer Zusammenarbeit mit Elfriede Ott viele Facetten der österreichischen Schauspiellegende kennengelernt: "Sie ist eine absolute Göttin des Timings, im Pointen setzen und sie ist grandios in der Schnelligkeit im Wort." Was Kristina Sprenger sonst noch an ihr bewundert und wie sie mit ihrer eigenen Verantwortung als Vorbild umgeht, erzählt sie bei Barbara Stöckl.

  1. 15.05.2010 16.00, ORF2, Stöckl am Samstag
  2. 16.05.2010 05.00, ORF2, Stöckl am Samstag
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