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Wirbelstürme in Berlin - streiten, sparen, Stimmen sammeln

Schlimmer geht's nimmer - das dachte man in den vergangenen Wochen, wenn es um den Zustand der schwarz-gelben Koalition ging. Doch weit gefehlt, desaströser hätte die Woche für die Regierung kaum ausfallen können. Da präsentierten sich am Montag Kanzlerin Merkel und ihr Vizekanzler Westerwelle, um ernst, aber stolz, das größte Sparpaket aller Zeiten zu präsentieren. Endlich sollte regiert werden, endlich sollte Entschlossenheit und Geschlossenheit demonstriert werden. Doch kaum waren die Beschlüsse auf dem Tisch, hagelte es Kritik von allen Seiten. Selbst in der CDU werden drastische Korrekturen gefordert. Die Besserverdienenden sollten die Lasten mittragen und nicht nur die Hartz IV Empfänger und Familien - und damit eskaliert der Konflikt mit der FDP erst recht, die Steuererhöhungen strikt ablehnt. Doch nicht nur das - Kanzlerin Merkel und Wirtschaftsminister Brüderle liefern sich einen offenen Kampf um Opel, und in Bayern posaunt man munter gegen die Regierung. Sprachlich ist man bereits auf das Niveau von Gurkentruppe, Wildsau und Rumpelstilzchen abgesunken. Das alles vor einer Bundespräsidentenwahl, in der es um nicht weniger als um die Zukunft der Regierung geht. Was ist da in Berlin alles schief gelaufen? Ist da überhaupt noch was zu retten oder steuert die Bundesrepublik gar auf Neuwahlen zu? Wirbelstürme in Berlin - streiten, sparen, Stimmen sammeln. Darüber diskutiert ARD-Programmdirektor Volker Herres am Sonntag im ARD-Presseclub mit folgenden Gästen: Ferdos Forudastan, Publizistin Markus Günther, Augsburger Allgemeine Ines Pohl, Die Tageszeitung Claus Strunz, Hamburger Abendblatt

  1. 13.06.2010 12.03, ARD, Presseclub
  2. 13.06.2010 12.03, Phönix, Presseclub
  3. 13.06.2010 13.15, Eins Extra, Presseclub
  4. 13.06.2010 19.15, Eins Extra, Presseclub
  5. 14.06.2010 08.15, Eins Extra, Presseclub
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